Sanierung des Freibades
Was im vergangenen Jahr bereits rund um das Nichtschwimmerbecken saniert wurde, ist nun auch am Mehrzweckbecken angelaufen. Alle Ein- und Ausläufe einschließlich der Rohrleitungen rund um das Becken müssen ausgetauscht werden.
Die 40 Jahre alten Stahlrohre haben ausgedient - denn Ablagerungen von Rost und Kalk haben sie so verengt, dass ein sicherer Durchfluss nicht mehr gewährleistet ist.
Die neuen, ca. 60 laufende
Meter Rohr werden aus zeitgemäßem Kunststoff sein, auch die
Eckverbindungen und Anschlüsse. Mit Rohrdurchmessern von 8 bis 25 cm
werden die acht Einläufe am Nordende des Beckens und 12 Ausläufe am
Süd- und Westende versorgt.
An der tiefsten Stelle des Beckens, dort wo der Sprungturm steht, befinden sich auch die am tiefsten liegenden Ausläufe. Schließlich soll das Wasser besonders an den tiefen Stellen regelmäßig ausgetauscht werden. Bei der ständigen Umwälzung werden rund um die Uhr ca. 2.500 Kubikmeter Wasser abgesaugt, gefiltert, aufbereitet und wieder eingespeist. Dabei wird auch Chlor zugesetzt.
Die Sanierungsarbeiten sind langwierig, da viel von Hand zu erledigen ist. Zwar ist ein Bagger vor Ort, doch meist wird mit Schaufeln gearbeitet, damit Beschädigungen vermieden werden. Es wird noch einige Zeit dauern, bis die erste Prüfung stattfinden kann. Ist sie zufrieden stellend, kann mit dem Verfüllen der Baugräben begonnen werden.

Die Wiederherstellung der Beckenumrandung und die Pflasterarbeiten sollen dann im Frühjahr 2007 folgen. Zu Beginn der nächsten Freibad-Saison wird von den umfangreichen Bauarbeiten nichts mehr zu sehen sein.
Auch der Sprungturm wird wieder wie immer zur Verfügung stehen; denn entgegen ersten Befürchtungen muss er nicht abgerissen werden.
Sein Fundament behinderte die Arbeiten nur wenig, denn es ist im Untergrund viel schlanker als es auf den ersten Anschein vermuten ließ. Darüber freuten sich nicht nur die Arbeiter der Baufirma sondern insbesondere Bäderbetriebsleiter Martin Schröder - bleiben ihm doch bei den bekannt engen finanziellen Spielräumen erhebliche Kosten für einen neuen Sprungturm erspart.

