Blick über Greven

 

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Bunte Stationen in Greven

(vom 19.09.2016)

Sie sind bunte Hingucker: Die Trafostationen und Gasreglerschränke der Stadtwerke Greven, die seit dem vergangenen Jahr von Graffitikünstler Maximilian Ziegner und Malermeister Andreas Holle farbenfroh gestaltet wurden.

Inzwischen ist die Aktion so gut wie beendet: Das Motiv der typischen Grevener Emslandschaft mit dem charakteristischen Emsloft ist nun in Reckenfeld ebenso wie in Gimbte, in der Innenstadt ebenso wie auf dem Weg nach Saerbeck zu sehen – immer dort, wo eines der ausgewählten Technik-Bauwerke der Stadtwerke seinen Dienst für das Strom- und Gasnetz versieht. Das Grundmotiv (die Ems und das Emsloft) ist auf allen Stationen und Reglerschränken gleich, Unterschiede gibt es in den Details: Mal fliegt eine Hummel durchs Bild, mal flattert ein Schmetterling über die Wiese. Die Stadtwerke haben bewusst auf den Wiedererkennungswert gesetzt.

Trafo-Station der Stadtwerke Greven

Die bunten Bilder machen gute Laune und übernehmen zugleich eine wichtige Aufgabe: Die Stadtwerke Greven wollen ungebetene Graffitis und Schmierereien verhindern. Die verunzieren zum  einen die Bauwerke, zum anderen verursacht die Beseitigung der wilden Graffitis Kosten. Die lassen sich vermeiden, in dem man auf den Kodex der Szene setzt: Wenn ein bekannter Graffitikünstler eine Fläche gestaltet hat, ist sie tabu. Und da Maximilian Ziegner Profi ist und weithin Anerkennung genießt, hat das Konzept bis jetzt gut funktioniert.

Trafostationen können nicht nur besonders große Leinwände für den Grafittikünstler sein; in erster Linie sind sie unverzichtbare Knotenpunkte und Verteiler im Stromnetz der Stadtwerke; sie sorgen dafür, dass die elektrische Energie mit der richtigen Spannung beim Kunden ankommt. 186 Trafostationen gibt es im Netz der Stadtwerke Greven, sie sind über das gesamte Versorgungsgebiet verteilt. Ihre Aufgabe: Die Spannung des Stroms, der mit 10.000 Volt aus den Umspannwerken an der Mühlenstraße und in Austum in den Stationen ankommt, auf die haushaltsüblichen 230/400 Volt zu vermindern. Je nach Bedarf der Verbraucher ist die Anzahl der Stationen ausgelegt, in der Innenstadt sind es mehr als in den ländlichen Bereichen Grevens.

Trafostationen arbeiten sozusagen im Hintergrund: Geräuschlos, zuverlässig und ausdauernd. „Wir kontrollieren die Stationen natürlich regelmäßig. Die einzelnen Bestandteile, zum Beispiel die Schaltanlage, werden in bestimmten Abständen gewartet“, so Simon Werning von den Stadtwerken Greven. „Eigentlich ist die Technik aber sehr langlebig.“  Und wenn doch einmal etwas defekt ist? „Wir können bei einem Ausfall in der Regel die Stromversorgung auf eine benachbarte Station umschalten und beheben den Schaden dann so schnell wie möglich. Der Kunde wird davon kaum etwas bemerken.“ Für zeitaufwändigere Reparaturen stehen Ersatztrafos in der Stadtwerke-Zentrale an der Saerbecker Straße bereit.

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