Blick über Greven

 

  • Sie befinden sich:
  • Home >
  • Über uns

Heizen mit Erdgas

(vom 21.01.2015)

Nach 52 Jahren ununterbrochener Arbeit darf man sich auf den Ruhestand freuen. Vor allem, wenn die Nachfolge so problemlos geregelt werden konnte. Der neue Kollege arbeitet ebenfalls zuverlässig, er ist kostengünstiger und gut für die Umwelt. Und er bringt sogar Geld mit.

Die Rede ist von einer Heizung. Und zwar von der dienstältesten, die Jörg Leschnig zu Gesicht bekommen hat. Und der Leiter der Erdgasversorgung bei den Stadtwerken Greven hat das eine oder andere alte Schätzchen gesehen. Aber dieses Exemplar ist rekordverdächtig: Seit 1962 verrichtet die Heizung ihren Dienst im Keller eines Grevener Einfamilienhauses, erst mit Holz, dann mit Kohle, schließlich mit Öl befeuert. „Die hat der Vater des jetzigen Hausherrn eingebaut. Dank regelmäßiger Wartung hat die Heizung dieses Alter erreicht, normal sind 25 bis 20 Jahre Betriebsdauer.“

Nun verabschiedet sich der Heizkessel in den Ruhestand und der Öltank geht gleich mit. Der Nachfolger steht schon parat: Ein Gas-Brennwert-Kessel. Auch in diesem Wohnhaus aus den 60er Jahren zieht nämlich jetzt das Erdgas ein – wie bei der Mehrzahl der Grevener Haushalte. Die Stadtwerke Greven stellen schon seit Jahren einen Trend zum Erdgas fest. „Es gibt eine konstant hohe Nachfrage, bei Neuanschlüssen sowieso, aber auch bei den so genannten Umstellern“, erklärt Jörg Leschnig.

Wenn die Entscheidung ansteht, die alte Heizung zu ersetzen, ist Erdgas eine gute Wahl, so Leschnig. „Mit moderner Brennwerttechnik gibt es gegenüber Ölheizungen einen Einspareffekt von ca. 25 Prozent, auch jetzt bei aktuell fallenden Ölpreisen“, sagt der Fachmann. Außerdem ist Gas umweltfreundlicher, gegenüber einer Ölheizung sinkt der CO2-Ausstoß um bis zu 30 Prozent. Ein weiterer angenehmer Effekt der Umstellung: Man gewinnt zusätzlichen Platz im Keller.


Die Stadtwerke Greven unterstützen den Umstieg auf Erdgas mit einem Förderprogramm, das zum 1. Januar neu aufgelegt wurde. Bei einem Einfamilienhaus (wie im Fall der geschilderten alten Heizung) sind das zum Beispiel 300 Euro, die die Stadtwerke als Förderung an ihre Kunden auszahlen. Bei Mehrfamilienhäusern mit mehreren Wohnungen erhöht sich die Fördersumme. Einzelheiten zur Förderung erläutert Jörg Leschnig gerne. „Sobald der Gaszähler eingebaut ist, überweisen wir den Zuschuss“, erklärt Leschnig. Die Installation des Gashausanschlusses wird in der Regel schnell durchgeführt: „Wir brauchen zwei bis drei Wochen Vorlauf, dann liegt der Anschluss.“

Heizen mit gas zurück
  • Strom
  • Erdgas
  • Wasser
  • Service
  • Bäder
  • Verkehr
  • Über uns