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Jubiläum der Kooperation Landwirtschaft/Wasserwirtschaft

(vom 15.11.2016)

Seit 25 Jahren bewährt sie sich und ist mit dafür verantwortlich, dass das Grevener Trinkwasser eine hohe Qualität hat und in Analysen stets hervorragend abschneidet: Die Kooperation zwischen Landwirten und den Stadtwerken Greven.

Jetzt wurde dieses Jubiläum mit einer kleinen Feierstunde begangen, die im Wentruper Wasserwerk stattfand – an der Quelle der Kooperation sozusagen.

„Alles, was damals beschlossen wurde, bleibt weiterhin gültig, ebenso wie unser gemeinsames Ziel, nämlich den Boden und die Gewässer in ihrer Unversehrtheit zu erhalten“, zitierte Stadtwerke-Geschäftsführerin Andrea Lüke aus einer Presseinformation aus dem Gründungsjahr 1991. Auch die damalige Formulierung „Kooperation statt Konfrontation“ habe Bestand und sei der Schlüssel für die „erfolgreiche Zusammenarbeit“. Heinrich Westrup, Vorsitzender der Kooperation, stimmte zu: „Wir können auf erfolgreiche Jahre und eine angenehme Zusammenarbeit zurückblicken.“ Auch die Einbeziehung der Landwirtschaftskammer als Partner habe sich bewährt.

Ziel des Kooperationsabkommens ist der Interessenausgleich zwischen Wassergewinnung und den landwirtschaftlichen Betrieben, die in Wasserschutzgebieten Flächen bewirtschaften. So dürfen Landwirte etwa keine Gülle innerhalb der Schutzzone II ausbringen - im Gegenzug erhalten sie einen finanziellen Ausgleich durch die Stadtwerke. Auch ein umfangreiches Beratungsprogramm für die Landwirte durch Experten der Landwirtschaftskammer gehört zur Kooperation; hier geht es um Fragen der möglich effizienten und schonenden Düngung und Feldbestellung. Regelmäßige Bodenproben sind ebenfalls ein Teil der Kooperationsvereinbarung. Die Stadtwerke wiederum haben etwa so genannte Beobachtungsbrunnen eingerichtet, mit denen man den Grundwasserstand überprüfen kann.

Bei der Jubiläumsfeier war auch Egon Koling zugegen, der 1991 als Geschäftsführer der Stadtwerke die Kooperation unterzeichnet hatte. Für Koling standen in der Rückschau das Miteinander und das Verständnis für die jeweiligen Interessen im Mittelpunkt. „Es ging uns immer um ein gedeihliches Miteinander“, so Koling.

Neben dem Austausch und dem Gespräch bestand die Möglichkeit zur Besichtigung des Wasserwerks. Wassermeister Jörg Bürgin führte die Besucher durch die Anlage und erklärte den Weg des Wassers von den Brunnen bis zum Verbraucher.

Die Kooperationsmitglieder treffen sich im Wasserwerk
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