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Keine persönlichen Daten am Telefon weitergeben

(vom 30.08.2017)

Die Stadtwerken Greven warnen vor aggressiven Telefonanrufen, mit denen Kunden unter Druck gesetzt und zum Eingehen von neuen Stromverträgen mit Fremdanbietern gedrängt werden.

Mehrere Grevener haben sich in den vergangenen Tagen bei den Stadtwerken gemeldet und entsprechende Vorfälle geschildert. In einem Fall erhielt ein Kunde nach einem Telefonat sogar eine Vertragsbestätigung per SMS auf sein Mobiltelefon. Die Stadtwerke Greven weisen darauf hin, dass solche Anrufe, ohne vorherige Einwilligung des Verbrauchers, verboten sind.

„Auf keinen Fall sollte man persönliche Daten am Telefon weitergeben, wie etwa die Bankverbindung. Auch die Zählernummer sollte man nicht angeben, auch wenn man dazu unter Vorwänden aufgefordert wird“, warnen die Stadtwerke. Generell gilt, dass man Verträge nicht unter Druck abschließen sollte.

Falls dennoch ein Vertrag am Telefon zustande gekommen ist, hat der Verbraucher ein vierzehntägiges Widerrufsrecht. Die Stadtwerke Greven unterstützen bei der Erstellung des Widerrufs. Bei unerlaubter Telefonwerbung sollte man Datum, Uhrzeit, Telefonnummer und Namen des Anrufers/des Unternehmens notieren, sowie Details des Gesprächs festhalten. Beschwerden über unerlaubte Werbeanrufe nimmt die Bundesnetzagentur entgegen. Weitere Infos unter 509-255.

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