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Konzessionsvertrag verlängert

(vom 11.05.2017)

Die Stadtwerke Greven betreiben auch in den kommenden Jahren das Grevener Strom- und Gasnetz. Der Rat der Stadt Greven hat die Konzessionen erneut an die Stadtwerke vergeben.

Die Laufzeit der neuen Konzessionsverträge beginnt am 1. März des kommenden Jahres und umfasst 20 Jahre. „Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer guten Zusammenarbeit“, so Stadtwerke-Geschäftsführerin Andrea Lüke, „die Konzessionsvergabe sehen wir als Bestätigung unserer Unternehmenspolitik.“ Bürgermeister Peter Vennemeyer sieht das Unternehmen als bewährten Partner: „Wir fühlen uns bei den Stadtwerken Greven sehr gut aufgehoben.“

In der Praxis regeln die Verträge u.a. den problemlosen Betrieb des Netzes. „Wenn man es vereinfacht betrachtet, steckt hinter den jeweiligen Konzessionen eine Art Pachtvertrag“, erklärt Volker Walkenfort, kaufmännischer Prokurist der Stadtwerke Greven. „Wir als Stadtwerke nutzen für unser Leitungsnetz zu einem großen Teil den öffentlichen Grund und Boden der Stadt Greven. Diese Nutzung ist in den Konzessionsverträgen festgelegt. Praktisch bedeutet das, dass wir zum Beispiel Bauarbeiten am Leitungsnetz durchführen können, ohne für jede Baustelle um Einwilligung nachfragen zu müssen. Natürlich stimmen wir uns immer mit der Stadt ab – aber die grundsätzliche Erlaubnis haben wir dank Konzessionsvertrag.“ In dem ist auch der finanzielle Ausgleich, die Konzessionsabgabe, verabredet, den die Stadtwerke an die Stadt zahlen – die Pacht sozusagen. Weitere Dinge sind in den Verträgen festgeschrieben: Die Einrichtung eines Störungsdienstes etwa, der Umfang von Bereitschaftszeiten, die Zusammenarbeit mit der Stadt Greven etc. Walkenfort: „Alles das dient letztlich dazu, den störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, also das zu tun, was die Bürger der Stadt Greven von uns erwarten.“ 

v.l.n.r.: Andrea Lüke, Volker Walkenfort Matthias Bücker, Bürgermeister Peter Vennemeyer

Auch Grevens Kämmerer Matthias Bücker ist mit dem neuen Vertrag sehr zufrieden: „Der Konzessionsvertrag wird den Interessen beider Parteien gerecht. Die Vorteile für die Stadtwerke hat Herr Walkenfort beschrieben. Wir als Stadt verstehen uns als Anwalt der Bürgerschaft und sind sehr zufrieden, dass wir verbindliche Regelungen zum Verbraucherschutz und zur Dienstleistungsqualität getroffen haben.“ Die Stadtwerke seien „eindeutig der beste Vertragspartner für die Zusammenarbeit“. Man arbeite mit der „städtischen Tochter“ seit Jahrzehnten eng und vertrauensvoll zusammen.

Die Gründe bringt Volker Walkenfort auf den Punkt: „Wir sind – auch mit unseren Schwestergesellschaften – tief in der Stadt Greven verwurzelt und kennen uns hier bestens aus. Punkten können wir darüber hinaus mit der Versorgungssicherheit und unserer Dienstleistungsqualität.“

Der nächste Konzessionsvertrag lässt nicht lange auf sich warten, verhandelt wird dann die Wasserversorgung. Anders als bei den Konzessionen für Strom und Gas kann es hier aufgrund der Gesetzeslage keine Mitbewerber geben. Das ändert allerdings nichts an der Sorgfalt, mit der Bürgermeister Peter Vennemeyer und Geschäftsführerin Andrea Lüke diesen Vertrag angehen: „Wir werden natürlich auch beim Thema Wasser darauf achten, dass wir eine sehr gute Qualität und den Schutz für die Grevenerinnen und Grevener in den Mittelpunkt stellen.“

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