Blick über Greven

 

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Leistungsfähiges Stromnetz

(vom 21.04.2017)

Es ist ein Langzeitprojekt, dass die Stadtwerke Greven Schritt für Schritt umsetzen: Der Abbau von Freileitungen in den Außenbezirken der Stadt.

Jedes Jahr verschwinden einige Kilometer und werden durch Erdverkabelung ersetzt. Zuletzt geschah das in der Bauernschaft Wentrup, wo Bautrupps unterwegs waren, um Kabel und Masten zurückzubauen.

Letztlich dient auch diese Baumaßnahme der Versorgungssicherheit, erklärt Simon Werning, Fachbereichsleiter Anlagen und Netze bei den Stadtwerken. „Es liegt auf der Hand, dass Freileitungen störanfälliger als Erdkabel sind“, so Werning, „da kann es unter Umständen Probleme geben mit Blitzeinschlag oder durch Sturmschäden.“ Zwar sind die Stadtwerke für solche Fälle gewappnet (und sorgen vor), aber es ist immer sicherer, von vornherein Schadensquellen auszuschließen.

 

Eine Freileitung in Wentrup wird abgerüstet

Der Abbau von Freileitungen reduziert auch den routinemäßigen Wartungsaufwand. „Wir müssen die Trassen regelmäßig abgehen und den Zustand kontrollieren – zum Beispiel, ob die Masten unbeschädigt sind oder ob Äste der Leitungen zu nahe kommen.“ Dieser Aufwand bringt Kosten mit sich, die bei einer Erdverkabelung entfallen. „Als man die Leitungen in den 50er Jahren gebaut hat, war das damals eine kostengünstige und vor allem schnelle Lösung - heute ist eine Freileitung stets mit einem größeren Kostenaufwand verbunden.“ Abgebaut werden die so genannten Mittelspannungsleitungen und auch die Niederspannungsleitungen.

Die Stadtwerke nutzen die Umrüstung auf das Erdkabel, um die Leistungsfähigkeit des Stromnetzes zu erhöhen. Simon Werning: „Wir verwenden im Vergleich größere Kabelquerschnitte, die für höhere Leistungsabnahmen ausgelegt sind. Unser Netz wird damit auch zukunftssicherer gemacht.“

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