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Marc Zummbrunn und das Wasser

(vom 22.03.2016)

Wenn morgens die Grevener unter die Dusche hüpfen und anschließend die Kaffeemaschine einschalten, wenn sie am Nachmittag die Blumen gießen oder Wischwasser für den großen Hausputz machen, dann hat das etwas mit Marc Zumbrunn zu tun. Er kümmert sich darum, dass es läuft - das Wasser in Greven.

 

Frisches, sauberes, einwandfreies Wasser, heute, am Tag des Wassers (mit dem das Bewusstsein für das wichtigste Lebensmittel geschärft werden soll) und an allen anderen Tagen des Jahres: Darum dreht sich die Arbeit von Marc Zumbrunn, der bei den Stadtwerken Greven vor allem im Wentruper Wasserwerk als Monteur arbeitet. Ohne ihn und seine Kollegen bliebe der Hahn trocken.

Vieles im Aufgabenbereich des 27-jährigen Greveners ist eine Sache von Wartung, Kontrolle und Überwachung. Damit die komplexe Maschinerie des Wasserwerks einwandfrei funktioniert, muss Zumbrunn genau hinschauen. „Es geht morgens mit einem Kontrollgang los“, erzählt er, „der wird je nach Dienstplan von verschiedenen Kollegen oder auch einmal zusammen erledigt. “ Wie hoch ist der Wasserstand in den Behältern? Stimmen die PH-Werte? Arbeiten die Pumpen einwandfrei? Oder ist da vielleicht ein komisches Geräusch, dem man hinterhergehen sollte? „Wir achten wirklich sehr genau auf die Technik, denn wir wollen eventuelle Fehler oder Reparaturbedarf frühzeitig entdecken.“ Deshalb wird jeder Raum, jedes Gebäude, jede technische Ausstattung auf dem großen Gelände in Wentrup beim Rundgang überprüft. Ein wenig Papierkram gehört auch zum Job: Verbrauchswerte und andere Kennziffern werden täglich morgens in ein Datenblatt eingetragen. „Wir dokumentieren das alles sehr sorgfältig. Jedes Datenblatt wird archiviert.“

Ist die Kontrolle erledigt, geht es an den Arbeitsplan des Tages. „Ich kümmere mich zum Beispiel darum, dass die Filter gespült werden. Wenn Wartungsarbeiten anstehen, etwa ein Pumpenwechsel durch eine Fachfirma, helfe ich beim Ein- und Ausbau. Oder es geht raus in unsere Wasserschutzgebiete.“ Hier schaut Zumbrunn nach, ob alles den strengen Vorschriften entspricht. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt den 15 Brunnen der Stadtwerke: „Die müssen problemlos zugänglich sein, also halte ich das alles sauber. Kein Monteur will sich durch Gestrüpp kämpfen, wenn er an einem Brunnen zu tun hat.“

Überhaupt stehen Sauberkeit und eine gewisse Ordnung ganz oben in Zumbrunns Pflichtenheft. „Wir sind ein Lebensmittelbetrieb, unser Produkt steht wie kein anderes für Sauberkeit und Reinheit. Da muss das Umfeld natürlich stimmen. Da darf nichts in der Ecke stehen, was da nichts zu suchen hat. Oder Dreck, den jemand von außen hereingetragen hat: das geht überhaupt nicht.“ Da sind Zumbrunn und Kollegen sehr penibel.

Seit 2011 arbeitet der gelernte Anlagenmechaniker im Bereich Heizung, Klima und Sanitär für die Stadtwerke Greven. „Die Kollegen sind nett, wir verstehen uns gut und es ist immer interessant: Empfehlenswert für alle, die die praktische Arbeit mögen und anpacken können,“ sagt Marc Zumbrunn. „Jeder Tag ist anders, das ist das, was Spaß macht. Und ich arbeite für ein sauberes Produkt.“

 

Marc Zumbrunn prüft einen Brunnen

Informationen zum Tag Wassers

Der 22. März ist der Tag des Wassers. Die UN haben den Weltwassertag im Jahr 1993 ins Leben gerufen, um auf die essentielle Bedeutung des Lebensmittels Wasser hinzuweisen. Zugleich ist die Wasserversorgung und nachgelagerte Branchen ein wichtiges Berufsfeld: Über 100.000 Arbeitsplätze gibt es bundesweit.

 

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