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Nach 26 Jahren in den Ruhestand

(vom 27.02.2015)

Nach 26 Jahren im Dienst des Grevener Energie- und Wasserversorgers ist Werner Jarvers in den Ruhestand gegangen. Am Freitag, 27. Februar, haben ihn die Stadtwerke-Geschäftsführung mit Andrea Lüke an der Spitze, die Kollegen und der Betriebsrat aus dem aktiven Arbeitsleben verabschiedet.

Herr Jarvers
Geschäftsführerin Andrea Lüke und Betriebsratsvorsitzende Karin Brockhaus verabschieden Werner Jarvers

Fast drei Jahrzehnte hat er sich darum gekümmert, dass Greven mit Wasser und Gas versorgt wird. Die Stadt kennt er aus einer ungewöhnlichen Perspektive, die unterhalb der Gehwegplatten und des Straßenasphaltes liegt. Und lieber als das Sakko hat Werner Jarvers, wenn es zur Baustelle ging, die gelbe Warnweste mit dem Stadtwerke-Logo getragen. Die hängt der Leiter des Gas- und Wassernetzes der Stadtwerke Greven nun an den Nagel. Nach 26 Jahren im Dienst des Grevener Energie- und Wasserversorgers ist Werner Jarvers in den Ruhestand gegangen. Am Freitag, 27. Februar, haben ihn die Stadtwerke-Geschäftsführung mit Andrea Lüke an der Spitze, die Kollegen und der Betriebsrat aus dem aktiven Arbeitsleben verabschiedet.

Andrea Lüke bedankte sich bei Werner Jarvers für sein Engagement und seine Einsatzbereitschaft: „Bis zur letzten Stunde war es ihr persönlicher Ansporn, ihre Projekte abzuschließen oder in geordnete und vorbereitete Bahnen zu übergeben. Das ist nicht selbstverständlich.“ Lüke lobte das „offene Ohr und die helfende Hand“, die Jarvers stets für die Kollegen gehabt habe. Auch Karin Brockhaus, Betriebsratsvorsitzende dankte im Namen der Kollegen für gute Zusammenarbeit.

Im April 1989 kam Werner Jarvers zu den Stadtwerken und übernahm die Leitung des Gas- und Wassernetzes. Seine Berufserfahrung als Gas- und Wasserinstallateur und als Heizungsbauer konnte er gut bei den Stadtwerken einbringen, zusätzlich qualifizierte er sich zum Wassermeister weiter. Das Wachstum der Stadt Greven hat Jarvers in den letzten 26 Jahren mit dem Ausbau des Leitungsnetzes begleitet und das Funktionieren der Lebensadern der Stadt stets sichergestellt, wenn er den Aspekt der Sanierung und Reparatur im Auge behielt. „Wir haben viel in den vergangenen Jahren saniert und alte Gussleitungen ersetzt, wenn es nötig war.“ Sein größtes Projekt? „Das war, als die neue Wasserleitung zum FMO gebaut wurde. Neun Kilometer, vom Wasserwerk bis zum Flughafen, so etwas macht man nicht jeden Tag.“

Werner Jarvers Arbeitsplatz war das Büro – und die Baustelle. Die Abstimmung mit den Tiefbaufirmen und mit den Mitarbeitern der Stadt Greven, das war nicht nur am Schreibtisch zu erledigen, sondern am besten vor Ort. „Mindestens einmal am Tag war ich draußen.“ Jarvers hielt Kontakt zu Fachfirmen und zu Kollegen in der Nachbarschaft und schätzt als größtes Plus an seiner Arbeit das gute Miteinander bei den Stadtwerken Greven. „Wir haben uns im Kollegenkreis immer gut verstanden und uns auch gut ergänzt. Da kommt man gerne zur Arbeit.“

Nun beginnt der Ruhestand. Langeweile wird er nicht haben, da ist er sich sicher. Die Familie, die Enkelkinder, die Freunde aus der Rennradgruppe, da gibt es genug Ideen für einen ausgefüllten Tag. Und da ist ja noch das eigene Haus, in dem auf den Handwerker immer Aufgaben und Projekte warten – auch ohne Warnweste.

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