Blick über Greven

 

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Neue Erdgas-Hochdruckleitung

(vom 08.12.2016)

Gerade mal 125 Meter lang ist das Teilstück des Hochdruckgasnetzes,  das die Stadtwerke Greven an der Schöneflieth im Augenblick sanieren. Und doch ist es keine alltägliche Baustelle, die hier auf beiden Emsufern eingerichtet ist. Als eines der ersten Versorgungsunternehmen in der Region verbauen die Stadtwerke nämlich eine Leitung aus Spezialkunststoff, die an dieser Stelle die alte Stahlleitung ersetzt. „Damit gehen wir den Weg der Innovation“, erklärt Jörg Leschnig, Anlagenverantwortlicher Gas- und Wasserversorgung.

Die jetzige Leitung, die die Ems überbrückt,  stammt aus dem Jahr 1981. „Sie ist im unteren Bereich der Brücke montiert und muss jedes Jahr kontrolliert werden. Das ist sehr aufwändig und kostenintensiv“, so Leschnig. Durch die mehr oder minder freie Lage der Leitung besteht generell ein höherer Sanierungsaufwand: „In absehbarer Zeit hätten wir hier wieder tätig werden müssen.“ Deshalb setzen die Stadtwerke nun in diesem Bereich auf moderne Kunststoff-Technologie. „Das Rohr ist speziell auf den hohen Druck in diesem Teil des Gasnetzes ausgelegt und natürlich für diesen Einsatzzweck auch zugelassen“, erklärt Leschnig.  Die Vorteile des Materials: Es gibt keine Probleme mit Korrosion und es kann nahtlos verlegt werden.

Deshalb entschieden sich die Stadtwerke auch für eine Verlegung unterhalb der Ems. Mittels Horizontalbohrtechnik wurde neun Meter unter dem Flussbett ein Art Mini-Tunnel gebohrt, durch den die neue Hochdruckleitung gezogen wurde. Gut drei Wochen dauern die Baumaßnahmen; die alte Stahlleitung unterhalb der Brücke wird zurückgebaut.  „Mit dieser grundsätzlichen Sanierung kommen wir auch unserem Auftrag der Versorgungssicherheit für unsere Kunden nach“, so Leschnig. Das neue und innovative Leitungsmaterial stammt übrigens von einem Hersteller aus dem Industriegebiet in Greven.

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