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Versorgungssicherheit steht an erster Stelle

(vom 16.12.2015)

Die ersten Herbststürme waren schon unterwegs, jetzt kommt der Winter allmählich in Sicht. Der eine oder andere mag dabei an Wetterkapriolen wie das Schneechaos 2005 denken – die Stadtwerke Greven bleiben gelassen. Egal ob es stürmt oder schneit: Die Versorgungssicherheit steht für das Unternehmen an erster Stelle.

Versorgungssicherheit steht an erster Stelle

„Unsere Kunden mit Strom, Gas und Wasser zu beliefern und zwar sicher und verlässlich: Das ist unser Job. Diese Aufgabe haben wir immer im Auge“, erklärt Simon Werning von den Stadtwerken Greven. Das ist wörtlich zu verstehen, denn im Büro des Fachbereichsleiters Anlagen und Netze genügt ein Blick auf den Computer, um den aktuellen Stand der Dinge zu kennen. „Das Netz wird ständig durch unser Leitsystem kontrolliert. Bestimmte Störungen bekommen wir sofort angezeigt, andere bekommen wir vom Kunden mitgeteilt.“ 

Beispiel Strom: Im Fall der Fälle können Werning und seine Kollegen direkt vom Computer aus zugreifen: „Alle wichtigen Komponenten des 10-KV-Stromnetzes sind von hier schaltbar.“ So lassen sich die Einschränkungen für Kunden im Schadensfall möglichst gering halten. „Wir können im Stromnetz z.B. umschalten und Gebiete über eine benachbarte Trafostation versorgen. Bei einem großen Schaden können Notstromaggregate für eine Trafostation einspringen, das ist allerdings eher eine Ausnahme.“

Vor Ort ist der Bereitschaftsdienst zuständig, um zunächst eine eventuelle Gefahr zu beseitigen und dann die Reparatur durchzuführen. Die Monteure haben das Fachwissen, um den Normalbetrieb des Netzes schnell wiederherzustellen. Das alles funktioniert natürlich rund um die Uhr: Monteure haben außerhalb der normalen Dienststunden Rufbereitschaft, während dieser Zeit überwacht eine zentrale Stelle das Leitsystem der Stadtwerke. Zum Beseitigen einer Störung gehört auch die anschließende Manöverkritik. „Wir setzen uns zusammen und schauen nach, was wir noch besser machen können“, so Simon Werning.

Das Stromnetz innerhalb der Kernstadt ist eine Sache - etwas anders sieht es in den außerhalb gelegenen Bereichen aus. Vor allem die Bauerschaften und Außenbereiche werden über knapp 65 Kilometer Freileitungen versorgt. Hier sind die Stadtwerke auf Informationen der Kunden angewiesen, wenn eine Störung auftritt. Windbruch nach einem Sturm kann etwa für Störungen sorgen. Deshalb werden die Leitungen regelmäßig kontrolliert (u.a. mittels Hubschrauber) und im Bedarfsfall freigeschnitten. „Außerdem sind wir ständig damit beschäftigt, diese Leitungen zu verkabeln, also sie in die Erde zu bringen“, erklärt Simon Werning. In diesem Jahr standen Leitungen in Schmedehausen auf dem Programm, im kommenden Jahr sind die Stadtwerke in Bockholt/Guntrup unterwegs. Das schafft zusätzliche Versorgungssicherheit.

Bleibt noch das Gas- und Wassernetz. Das ist an sich weniger störanfällig. „Wir schauen aber auch hier genau hin und beugen Schadensfällen durch Sanierungen vor.“ Selbst ein richtig harter Winter bereitet keine Probleme. „Die Leitungen liegen einen Meter in der Erde. Da friert nichts zu.“

 

Das Netz im Überblick: Simon Werning (r.) mit seinen Kollegen Martin Waltersmann und Jörg Leschnig (Anlagenverantwortliche)
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