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Wohlige Wärme im nächsten Winter für die Grevener

(vom 08.09.2015)

Bei sommerlich-blauem Himmel denkt man nicht unbedingt an den nächsten Winter. Es sei denn, man kümmert sich hauptberuflich um die Gasversorgung in Greven und freut sich über den gelungenen Abschluss einer Investitionsmaßnahme.

"Keine kalten Füße für die Grevener"

Der Leiter der Gasversorgung bei den Stadtwerken Greven nimmt zusammen mit Karsten Goebel (Netzmeister Gas/Wasser) beim Ortstermin in Gimbte das Ergebnis der Arbeiten in Augenschein. Die beiden Stadtwerke-Mitarbeiter sind zufrieden. Alles hat problemlos innerhalb des Zeitplans funktioniert. „Wenn man es mal ganz einfach sagen will: Was wir hier gemacht haben, sorgt dafür, dass die Grevener auch im nächsten Winter keine kalten Füße bekommen“, erklärt Jörg Leschnig.

Modernisierung der Gasübergabe-Station

Investiert haben die Stadtwerke in die Modernisierung der Gasübergabe-Station in Gimbte, einer von zwei Stationen in Greven. Beide arbeiten nach dem gleichen Prinzip: Das Gas, das vom Lieferanten mit einem Druck von ca. 50 bar hier ankommt, wird in der Station auf 10 bar heruntergeregelt (in der Fachsprache: „entspannt“) und fließt dann in das Hochdrucknetz der Stadtwerke Greven. In der Stadt sorgen kleinere Stationen für eine erneute Druckreduzierung, bevor das Gas an die Haushalte geht. Dafür ist komplizierte Reglertechnik nötig – und genau die haben die Stadtwerke hier in der Gasübergabe-Station in Gimbte modernisiert.

Investition für die Versorgungssicherheit

"Wir investieren ständig, immer mit dem Ziel der Versorgungssicherheit“, erklärt Jörg Leschnig, „und deshalb bleiben wir auf dem Stand der Technik.“ Drei Monate hat das Projekt in Anspruch genommen, neben der Planungsphase schlagen dabei auch die Lieferzeiten der speziellen Bauteile zu Buche. Die eigentliche Einbauzeit war mit einer Woche vergleichsweise kurz. Da die Stadtwerke eine weitere Gasübergabe-Station an der Altenberger Straße betreiben, sind solche Modernisierungsarbeiten problemlos und ohne Beeinträchtigungen für die Kunden möglich. Außerdem ist der Sommer genau die richtige Zeit, „dann haben wir natürlich nicht so eine große Abnahmemenge wie im Winter.“

Neue Heizungsanlage in der Übergabestation

Apropos Winter: Auch die Heizungsanlage in der Übergabestation wurde erneuert. Denn: „Das Erdgas darf eine bestimmte Temperatur nicht unterschreiten. Deshalb müssen wir hier heizen“, erklärt Jörg Leschnig, „und zwar ständig.“ Eingebaut haben die Stadtwerke eine moderne Brennwert-Anlage, mit der die Energiekosten gegenüber dem Vorgänger um 20 bis 25 Prozent reduziert werden können. Leschnig: „Da gehen wir mit gutem Beispiel voran.“

Jörg Leschnig (l.) und Karsten Goebel (r.) prüfen das Ergebnis der Modernisierung
Jörg Leschnig (l.) und Karsten Goebel (r.) prüfen das Ergebnis der Modernisierung
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