300 Haushalte wollen auf Erdgas umstellen
<p><b>Erfolgreiche Neukundenaktion der Stadtwerke Greven</b></p> Vier Wochen lang war Sven Ahrendt in Greven unterwegs. Umweltfreundlich mit der Leeze selbstverständlich. 900 Grevener Haushalte hat er persönlich besucht, denn dort, das hatten die Stadtwerke Greven festgestellt, war zwar ein Erdgas-Hausanschluss vorhanden; dieser wurde jedoch nicht genutzt. Und da es derzeit besonders attraktive Fördermöglichkeiten gibt, hatten sich die Stadtwerke Greven entschlossen, diese Kunden aktiv über eine Heizungsmodernisierung zu informieren.
Der Aufwand hat sich gelohnt. Rund 300 Hauseigentümer erklärten, in der nächsten Zeit auf eine moderne Erdgasheizung umzustellen. 30 von Ihnen haben bereits damit begonnen. Viele wollen ihre neue Erdgasheizung mit einer Solaranlage kombinieren. Sie liegen damit durchaus im Trend. Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung, GfK, kommt zu dem Ergebnis: Rund ein Viertel aller Hausbesitzer in Deutschland haben in den letzten Jahren ihre alte Heizung ersetzt. Ein Drittel davon entschied sich für die umweltfreundliche Kombination aus Erdgas und Solarthermie.
Das wichtigste Argument für die Modernisierer sind die hohen staatlichen Zuschüsse. Darüber hinaus zählte für viele Kunden aber auch, dass eine Erdgastherme keinen Heizungskeller benötigt. Wer die Erdgasheizung auf dem Dachboden unterbringt, spart sogar Kamin und Schornstein. Da Erdgasheizungen in ihrer Leistungsabgabe sehr flexibel sind, sind sie die ideale Ergänzung für eine Solaranlage nach dem Prinzip: geheizt wird wo es geht mit der Sonne, die Erdgasheizung springt dann ein, wenn das nicht reicht. Wer über eine Heizungsmodernisierung nachdenkt, sollte sich jedoch unbedingt gründlich informieren, um alle Fördermöglichkeiten auch wirklich zu nutzen.

