Stadtwerke-Service: kostenlose Prüfung der Abschläge
„Dieser Winter war schon ziemlich hart“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier. Und das kann Folgen für die Heizkostenrechnung haben. Wer unliebsame Überraschungen am Jahresende vermeiden will, kann den Stadtwerken seinen aktuellen Zählerstand mitteilen. Diese überprüfen dann anhand einer Modellrechnung, ob die Abschläge noch dem tatsächlichen Verbrauch entsprechen.
„Dieser Winter war schon ziemlich hart“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier. Und das kann Folgen für die Heizkostenrechnung haben. Rund 10 Prozent mehr Erdgas als geplant haben die Stadtwerke bisher geordert. „Das kann sich bis zum Jahresende noch ausgleichen“, so Schäpermeier, „aber dafür müsste die zweite Jahreshälfte schon überdurchschnittlich warm sein.“ Deshalb bieten die Stadtwerke Greven ihren Kunden einen kostenlosen Service an. Wer unliebsame Überraschungen am Jahresende vermeiden will, kann den Stadtwerken seinen aktuellen Zählerstand mitteilen. Diese überprüfen dann anhand einer Modellrechnung, ob die Abschläge noch dem tatsächlichen Verbrauch entsprechen.
„Wir haben einige Probeabrechnungen erstellt,“ erläutert Heike Tetenborg, Leiterin des Kundencenters. „Dabei zeigte sich, dass manche Kunden in diesem Jahr einen deutlich höheren Verbrauch hatten. Aber eben nicht alle.“ Und deshalb sollte individuell geprüft werden, ob der Verbrauch im Rahmen liegt oder nicht. Um ganz sicher zu gehen, empfehlen die Stadtwerke, alle Verbrauchsdaten anzugeben, also auch die für Strom und Wasser.
„Wir haben rund 6.000 Erdgaskunden“, so Tetenborg weiter, „und wenn sehr viele gleichzeitig anrufen, kommt unser Kundencenter nicht mehr hinterher.“ Deshalb empfehlen die Stadtwerke Greven allen Kunden, die einen Internetzugang haben, ihren Zählerstand einfach und komfortabel über die Website der Stadtwerke (www.stadtwerke-greven.de) zu melden. Stellt sich heraus, dass die Abschläge zu niedrig sind, werden die Kunden persönlich informiert. „Dieser Service ist selbstverständlich kostenlos“, so Tetenborg.
Kunden ohne Internetzugang können ihren Zählerstand telefonisch oder persönlich im Kundencenter in der Bergstraße melden. Heike Tetenborg: „Wir bitten nur um Verständnis, dass es bei großen Andrang manchmal zu Wartezeiten kommen kann.“

