Trinkwasser für Greven
Die Stadtwerke Greven GmbH versorgen rund 33.000 Einwohner im Stadtgebiet sowie in den Ortsteilen Reckenfeld, Gimbte, Schmedehausen und den Flughafen FMO mit 1,7 Mio. m³ Trinkwasser.
Die Stadtwerke Greven GmbH versorgen rund 33.000 Einwohner im Stadtgebiet sowie in den Ortsteilen Reckenfeld, Gimbte, Schmedehausen und den Flughafen FMO mit 1,7 Mio. m³ Trinkwasser.
Wasser ist Leben
Ohne Wasser kann der Mensch nicht überleben. Um so wichtiger ist es, dass unser unentbehrliches Grundnahrungsmittel "Trinkwasser" höchsten Qualitätsansprüchen und Reinheitsbestimmungen genügt.
Das Trinkwasser in Greven übertrifft nicht nur sämtliche gesetzlichen Anforderungen bei weitem, es zählt zugleich zu den saubersten und gesündesten Nahrungsmitteln überhaupt.
Von der ausgezeichnete Trinkwasserqualität in und um unser Stadtgebiet herum, können Sie sich anhand der Trinkwasseranalyse gerne selbst überzeugen.
Ein vielseitiges Getränk...
Bedingt durch die strengen Kontrollen und extrem hohen Qualitätsanforderungen, eignet sich unser Grevener Trinkwasser hervorragend zur Deckung des täglichen Getränkeverbrauchs:
Unser Trinkwasser ist strenger kontrolliert als handelsübliches Mineralwasser und stellt damit eine ausgezeichnete (und vor allem preiswertere) Alternative zu kommerziellen Wasser- und Getränkeprodukten dar.
Langfristige Qualität
Damit es uns auch langfristig möglich ist, Ihnen die bewährte Trinkwasserqualität zu liefern, gibt es seit 1992 in Greven die "Kooperation Land-/Wasserwirtschaft". Dieser Kooperation gehören mittlerweile etwa 30 Landwirte an, die innerhalb der Wasserschutzzone ihre Flächen bewirtschaften. Durch regelmäßige Nmin-Proben bestimmen Agrarberater eine optimale standortbezogene Düngeempfehlung. Durch diese Empfehlung wird dann möglichst wenig Stickstoff in Form von Nitrat ins Grundwasser abgeleitet. So gelingt es uns, Ihnen die bewährt gute Trinkwasserqualität zu garantieren.
Wo unser Wasser herkommt...
Das Rohwasser für unser Trinkwasser entnehmen wir aus insgesamt 14 Brunnen in den beiden Gewinnungsgebieten "Wentrup" und "Herbern". Zum größten Teil handelt es sich dabei um Regenwasser aus der sog. "Uremsrinne", welches wir aus 22 m Tiefe an die Oberfläche pumpen. Der restliche Anteil stammt aus dem Uferfiltrat der Ems, die die beiden Entnahmegebiete durchfließt.
Die Wassergewinnung in Greven
Das 1953 erbaute Wasserwerk Greven liegt westlich des Stadtkerns in den Wentruper Bergen. Auf Grund des steigenden Wasserbedarfs wurde das Wasserwerk mehrmals ausgebaut und zuletzt 1995 vollständig saniert.
Im Zuge dieser Umbauten wurde ein unterirdisches Maschinenhaus errichtet, in dem hochmoderne Pumpen, unabhängig von der Abgabemenge, das Trinkwasser mit stets konstantem Druck in unser Rohrnetz einspeisen.
Unser Wasserrohrnetz
Zur Entfernung von Ablagerungen in den Wasserrohren wird in regelmäßigen Abständen eine Rohrnetzspülung durchgeführt. Rohrnetzspülungen sind vorbeugende Maßnahmen zur Sicherung der hohen Qualität des Lebensmittels Nummer 1 "Trinkwasser". Die natürlichen und für die Gesundheit unbedenklichen Wasserinhaltsstoffe wie Eisen und Mangan lagern sich über die Jahre in den Rohrleitungen ab. Diese sind regelmäßig zu entfernen, um das Rohrnetz zu erhalten und unkontrollierten Trübungen des Trinkwassers vorzubeugen.
Zur effektiven und nachhaltigen Reinigung setzen wir modernste Technik ein. Im Gegensatz zu früher, als für diese Säuberungsaktion viel Wasser verschwendet wurde, weil es einfach durch Öffnung eines Hydranten freien Auslauf erhielt, spart die heutige Methode das kostbare Naß weitgehend ein. Dazu ist die heutige Technik auch noch viel sorgsamer und effektiver. Selbst bis zu 50 Gramm schwere Steine werden aus der Tiefe geholt und können nicht mehr Absteller verstopfen oder andere Schäden anrichten.

Ermöglicht wird dies, weil mit Luft gespült wird. In einem Anhänger wird hoher Luftdruck erzeugt und stoßweise über einen Hydranten in das Rohr geschickt. Die Luftblasen schießen so in Intervallen durch das Rohr und lösen die Ablagerungen ab. Damit das Wasser nicht kontaminiert wird, ist die verwendete Luft vorher durch Kohleaktivfilter sterilisiert worden. In einem genau geplanten Leitungsbereich finden die Luftblasen ihren Weg bis zur Austrittsstelle, wo wiederum genau kontrolliert wird, welche Ablagerungen und Fremdkörper anfallen. Wenn nur noch klares Wasser kommt, ist die Aktion für diesen Rohrabschnitt beendet.

