Frage 12
Welche Vorteile bietet die Beteiligung der Thüga AG?
Ohne die Thüga AG gäbe es in Greven kein Erdgasnetz. Die Stadtwerke profitieren sehr vom Know-how der Thüga und von den Synergie-Effekten der Thüga-Gruppe.
Die Thüga ist heute Gesellschafterin der Stadtwerke Greven aus zwei Gründen:
- Weil sie, genauer gesagt die Contigas, die in der Thüga aufgegangen ist, das Erdgasnetz in Greven errichtet hat und dieses in eine gemeinsame Gesellschaft, die Stadtwerke Greven, eingebracht hat.
- Die Thüga ist an rund 110 Stadtwerken in Deutschland beteiligt und bietet diesen Stadtwerken viele Leistungen exklusiv an.
Hierdurch können sich kleine Stadtwerke wie Greven Dinge leisten, die sie alleine nicht bewältigen könnten, zum Beispiel Stromeinkauf am Handelsmarkt in Leipzig über die Syneco. Denn eine Beteiligung an der Syneco steht nur Thüga-Beteiligungsunternehmen offen. Die Strombeschaffung an der „Strombörse“ könnten die Stadtwerke mit eigenem Personal überhaupt nicht leisten. Gäbe es die Syneco nicht, hätten wir deutlich schlechtere Möglichkeiten, günstig Strom einzukaufen.
Die Beschaffung von Technik ist preiswerter, weil die Thüga große Bestellmengen bündelt. Ohne die Thüga müssten die Stadtwerke Greven z. B. eine teure Rechtsabteilung unterhalten. Auch bei der Entwicklung der Bürger-Photovoltaikanlage haben die Stadtwerke Greven juristische Unterstützung durch die Thüga erhalten.
Im Umgang mit den Stadtwerken Greven hat sich die Thüga AG bisher immer als sehr fairer Geschäftspartner erwiesen.
Die Thüga AG, bisher eine E.ON-Tochter, wurde an eine Gruppe kommunaler Stadtwerke verkauft. Damit ist gewährleistet, dass die Thüga sich in Zukunft noch stärker in dezentralen, ökologischen Projekten engagieren wird.

