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25 Jahre bei den Stadtwerken

(vom 07.06.2019)

Wenn man das Licht der Welt in Gelsenkirchen erblickt hat, dann ist blau nicht irgendeine Farbe. Und Schalke nicht irgendein Verein. Natürlich schlägt das Herz von Jörg Bürgin für Königsblau. Die Saison war zwar nicht wirklich optimal, „aber mal ganz ehrlich: Es gibt Wichtigeres als Fußball.“

Zum Beispiel Wasser. Auch das schimmert mitunter in bläulichen Farbtönen und ist für Bürgin nicht irgendein Element. Sondern der Stoff, mit dem er täglich zu tun hat – und das seit 25 Jahren. Jörg Bürgin, vielen Grevenern bekannt als Wassermeister, also als Leiter des Wasserwerks in Wentrup, begeht in diesen Tagen sein Betriebsjubiläum bei den Stadtwerken Greven.

Bürgin feierte sein 25-jähriges im Kreise der Kollegen, die zum Jubiläum gerne gratulierten. Stadtwerke-Geschäftsführerin Andrea Lüke schloss sich den guten Wünschen an: „Eigentlich müsste heute jeder Grevener Jörg Bürgin gratulieren, denn er sorgt mit seinem Team für die reibungslose Wasserversorgung in der ganzen Stadt.“

Gelernt hat Bürgin den Beruf des Installateurs im Gas-, Wasser- und Sanitärhandwerk bei einem Grevener Betrieb. Eine zweite Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer schob er hinterher. Auf diese Weise gut gerüstet, folgten seine Wanderjahre: Für ein großes, bundesweit tätiges Immobilienunternehmen aus Greven war Bürgin als Kundendienstmitarbeiter auf Achse.

 

„Am Anfang der Woche wusste man nie so genau, was einen erwartete. Heute Düsseldorf, morgen Frankfurt, ich war in ganz Deutschland unterwegs. Das war eine spannende Zeit.“ Aber auch eine, die auf Dauer nicht sehr familienfreundlich war.

Da war ein Arbeitsplatz in der Heimatstadt die bessere Alternative: Zum 1. Juni 1994 wechselte Jörg Bürgin zu den Stadtwerken und war zunächst im Bereich des Rohrnetzes tätig. Aber auch hier wollte er noch ein bisschen mehr wissen und lernen: Im Jahr 2012 begann für ihn deshalb die zweite Schicht: Meisterschule. Jeden Freitag, nach der Arbeit, ging es nach Duisburg zum Lehrgang - und am Samstag ebenfalls. „Eineinhalb Jahre noch einmal auf die Schulbank. Sicher war das manchmal anstrengend, aber ich habe es gerne gemacht“, blickt Jörg Bürgin auf diese Zeit mit einem guten Gefühl zurück.

Denn es ging ja schließlich um sein Element, um das Wasser. Am Ende stand die Prüfung zum Wassermeister und seit 2014 die Leitung des Wasserwerks der Stadtwerke Greven und damit der Trinkwasserversorgung in Greven. Eine Arbeit, auf die Jörg Bürgin stolz ist: „Wir stellen ein Produkt allerbester Qualität her und das rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr.“ Keine Frage, das Wasserwerk kennt er in- und auswendig, vom kleinsten Schräubchen bis zum großen Wasserbehälter. Sein Anspruch, den er mit den Kollegen teilt: „Es muss laufen, ganz einfach. Daran werden wir gemessen.“ Das ist für den Wassermeister keine Belastung, sondern ein Ansporn. „Jeder Tag ist anders – und es gibt keinen Tag, an dem ich nicht gerne zur Arbeit fahre.“

Nach Feierabend ist Jörg Bürgin gerne sportlich unterwegs. Wandern, zum Beispiel im Teutoburger Wald, oder Radtouren, beides mit der Familie, stehen auf dem Programm. „Langeweile habe ich keine“, lacht Bürgin.

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