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Aus einem Gasreglerschrank wird ein Bücherschrank für die Grevener

(vom 10.08.2018)

Er sieht aus wie ein hochwertiges Designerobjekt und lädt ein zum Stöbern und Aufspüren von neuem Lesestoff:

Der Offene Bücherschrank an der Alten Münsterstraße. Was man dem schönen Stück auf den ersten Blick nicht ansieht, ist seine Vergangenheit. Der Bücherschrank war nämlich einmal ein Gasreglerschrank der Stadtwerke Greven und arbeitete in seinem ersten Leben für die reibungslose Versorgung der Grevener mit Wärme; jetzt steht er weiterhin im Dienste der Versorgung, nämlich mit schöner Literatur und Sachbüchern.

Jörg Leschnig, der sich bei den Stadtwerken Greven um die Gasversorgung kümmert, hatte die Idee, den ausgemusterten Gasreglerschrank zu einem zweiten Leben zu verhelfen. Auch an den Kosten für den Bücherschrank beteiligten sich die Stadtwerke als Sponsor, weitere Unterstützer waren die Firma Artec Metall GmbH, die den Schrank umgebaut hat und Schlüter Architekten und Ingenieure GbR. Der Bücherschrank wird betreut vom Verein PlusPunkt, Berthold Tumbrink ist der Pate der kleinen Buch-Tauschbörse an der Alten Münsterstraße.

Bei der offiziellen Übergabe des Schranks trafen sich alle Beteiligten: Jörg Leschnig (Stadtwerke Greven), Berthold Tumbrink (PlusPunkt), Almut Schlüter (Schlüter Architekten), Christian Leschnig (Artec), Peter Hamelmann (Greven Marketing) und André Kintrup (Stadt Greven). Alle waren sich einig: Der Bücherschrank ist an dieser Stelle der Grevener Innenstadt bestens aufgehoben und fügt sich gut in das Stadtbild ein, so André Kintrup.

Und so funktioniert das Prinzip Bücherschrank: Die Nutzung ist kostenlos. Man kann ein Buch ausleihen, lesen und wieder zurückbringen. Wer ein Buch behalten möchte, sollte als Ausgleich den Bücherschrank wieder mit einem Buch bestücken.  Natürlich darf man den Schrank gerne mit aussortierten Büchern füllen, auch wenn man kein Buch entnommen hat.

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