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Austausch Gashochdruckschieberkreuz

(vom 27.11.2018)

Eine vergleichsweise überschaubare Baugrube, eine kurze Bauzeit von einer Woche – und doch war die Baustelle an der Ecke Stettiner Straße/Emsdettener Straße eine aufwändige Maßnahme für die Stadtwerke Greven. Denn: Hier wurde sozusagen am offenen Herzen operiert – am Gashochdrucknetz der Stadtwerke Greven.

 „Mit dieser Leitung versorgen wir ganz Reckenfeld“, erklärt Jörg Leschnig, bei den Stadtwerken u. a. für die Gasversorgung zuständig, beim Ortstermin und deutet auf ein Stahlrohr, „und deshalb können wir das Netz hier nicht einfach abschalten, nur weil wir bauen müssen.“
Die Lösung ist eine Überbrückungsleitung, quasi ein Bypass zwischen den Stellen der Leitung, die erneuert werden müssen. Dieser Spezialschlauch ist auf dem hohen Druck ausgelegt, mit dem das Gas hier strömt, nämlich zehn bar. Somit ist die Gasversorgung während der Bauzeit immer sichergestellt. „Von den Arbeiten am Gasnetz haben die Kunden nichts gemerkt und genau so soll es sein“, sagt Jörg Leschnig.

Erneuert werden musste ein so genanntes Gashochdruckschieberkreuz, mit dem man Gasleitungen absperren (oder schiebern) kann. An dieser Stelle trifft die Leitung von der Übergabestelle an der Altenberger Straße auf die Gasleitung, die aus Richtung Gimbte kommt - deshalb ist dieses Bauteil an dieser Stelle im Netz unverzichtbar. „Das Schieberkreuz, das wir erneuert haben, stammt aus dem Erstausbau des Gasnetzes - das dürfte zwischen 40 und 45 Jahre alt sein“, erläutert Leschnig. Es ist nicht defekt, bevor es jedoch Probleme geben könnte, wird es ausgetauscht. Die Bauarbeiten übernahmen Spezialfirmen, die für diese nicht alltägliche Arbeit am Gasnetz qualifiziert sind. Nach dem Abschluss wird das neue Bauteil, insbesondere die Schweißnähte, aufwändig überprüft, unter anderem mit einem Röntgenverfahren.

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