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Bienen in den Wentruper Bergen angesiedelt

(vom 20.05.2020)

Es summt und brummt, es schwirrt und fliegt. So fleißig wie es nur Bienen sein können, sind hunderte der emsigen Insekten in der Grevener Morgensonne unterwegs und fliegen Baumblüten und Wildblumen an.

Die Wiesen und Waldlichtungen am Wasserwerk scheinen ihnen zu gefallen.

Und auch Jörg Leschnig freut sich: „Das ist ein richtig guter Standort hier.“ Ihren sprichwörtlichen Bienenfleiß stellen die Bienen sozusagen unter das Banner der Stadtwerke Greven. Grevens Energie- und Wasserversorger hat die Patenschaft über die vier Bienenvölker übernommen und auch den Platz zur Verfügung gestellt, auf dem der umgebaute Bauwagen mit den Bienenvölkern steht.

Leschnig, der sich bei den Stadtwerken um das Gas- und Wassernetz kümmert und die Imkerei als Hobby betreibt, ist damit mehr als zufrieden: „Dieses Engagement zeigt nicht jeder Arbeitgeber.“

Die Bienen sind Teil eines Projektes, mit dem die Stadtwerke Greven etwas für die Umwelt bewegen wollen. „Grün und bunt“ heißt es und soll kleine Oasen für die Natur schaffen, zum Beispiel mit Blühstreifen auf Stadtwerke-Grundstücken oder dem Aufhängen von Nistkästen für die heimische Vogelwelt. Jetzt bereichern die Bienen „Grün und Bunt“. Sie passen gut ins Bild, denn sie sind als Bestäuber essentiell für die Natur. „Ohne Bienen geht es nicht“, sagt Jörg Leschnig.

Jörg Leschnig ist selbst ganz gespannt, wie die Bienenvölker sich in diesem Jahr entwickeln. Für ihn ist es die erste Saison als Imker. „Ich beschäftigte mich schon seit einiger Zeit damit und finde es total spannend. Man lernt jeden Tag etwas Neues, wenn man sich mit Bienen beschäftigt und außerdem tut man aktiv etwas für die Natur.“ Im vergangenen Jahr ging Leschnig noch einmal in die „Lehre“ für sein Vorhaben und schaute einem erfahrenen Imker über die Schulter, der ihm auch jetzt mit Rat und Tat zur Seite steht. Nun fliegen vier Völker unter der Patenschaft der Stadtwerke und tragen damit ihren Teil zum Erhalt der Natur bei.

 

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