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E-CarSharing bei den Stadtwerken Greven

(vom 11.04.2018)

Elektromobilität und CarSharing: Zwei Konzepte, die gut zueinander passen. Die Stadtwerke Greven wollen die beiden Konzepte jetzt bündeln und arbeiten an einem Paket, mit dem es für Grevener Haushalte interessant werden könnte, auf ein eigenes Auto zu verzichten – vor allem auf den Zweitwagen.

Grundlage für die Überlegungen der Stadtwerke sind die Ergebnisse einer Umfrage, bei der nach der Bereitschaft zum CarSharing ebenso gefragt wurde wie etwa nach Details der Autonutzung (z.B. gefahrene Kilometer und hauptsächliche Nutzungszeiten). Ergebnis: Das Interesse an einem CarSharing-Modell ist bei den Umfrageteilnehmern unter 60 Jahren besonders hoch, in der Wöste würden zum Beispiel 74 Prozent gerne am CarSharing teilnehmen. „Das ist für eine eher ländliche Region wie Greven ein sehr gutes Resultat, das wir in dieser Deutlichkeit nicht erwartet haben“, bewertet Volker Walkenfort, bei den Stadtwerken für das Projekt verantwortlich, diese Zahl. Weitere Details der Umfrage grenzen den potentiellen Nutzerkreis ein: „Wir können als Zielgruppe im Augenblick klar Zweitwagennutzer benennen“, so Walkenfort. 

Die benötigen jetzt ihr Auto in der Regel für kurze Fahrten (etwa zum Einkauf), danach bleibt es oft für den Rest des Tags ungenutzt – und verursacht Kosten. Ein intelligentes CarSharing-Modell reduziert diese Kosten auf die tatsächlich gefahrenen Kilometer, erhält die individuelle Mobilität und schont, dank Elektroantrieb, Umwelt und Klima. Zugleich passen die kurzen Fahrten ideal zur derzeitigen Reichweite von E-Autos. 

Für die Buchung eines CarSharing-Autos wollen die Stadtwerke auf Smartphone-Technologie setzen.

Volker Walkenfort (links) und Johannes Engbruch testen den digitalen Schlüssel

„Wir testen gerade eine Buchungssoftware, die auch als digitaler Schlüssel funktioniert“, so Johannes Engbruch, der sich ebenfalls mit dem Projekt befasst. Gedacht ist an einen überschaubaren, definierten Teilnehmerkreis für ein CarSharing-Auto, das seinen Standplatz (und seine Ladesäule) im Wohnviertel hat. Engbruch: „Bestenfalls kennen sich die Teilnehmer des CarSharings und können sich zum Beispiel absprechen, wer wann das Auto buchen möchte.“ Für die Stadtwerke passt die Beschäftigung mit E-Mobilität und CarSharing sehr gut zum Unternehmensprofil; schließlich gehören Elektrizität und Mobilität (Stadtbusverkehr) zum Kerngeschäft des Unternehmens. 

Informationsveranstaltung

Natürlich muss sich das Projekt rechnen. Deshalb soll als zweiter Schritt nach der Umfrage das Vorhaben in einer Informationsveranstaltung vorgestellt und das Interesse am CarSharing abgefragt werden.

Termin:   Dienstag, 12. Juni 2018
Ort:        Stadtwerke Greven, Saerbecker Straße 77-81
Uhrzeit:  18:00

 Weitere Informationen zum CarSharing und zu der Umfrage finden Sie hier.

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