Landschaft mit Fluss
  • Sie befinden sich:
  • Home >

E-CarSharing bei den Stadtwerken

(vom 17.07.2019)

Katja Freese kommt mit dem Fahrrad. So wie immer, wenn sie in der Stadt zu tun hat. „Dafür hat Greven genau die richtige Größe.“ Das Familienauto ist unterwegs, Ehemann Christian arbeitet auswärts und muss pendeln. Wenn Katja Freese in ihrem Beruf als Tagesmutter ein Auto braucht, dann nimmt sie den Wagen einer Kollegin. Und wenn doch mal ein Termin außerhalb ansteht – eine Fortbildung etwa - und kein Auto verfügbar ist? Dann ist der Zweitwagen gefragt…

Der ist elektrisch, steht an der Saerbecker Straße und trägt das Stadtwerke-Logo: Katja Freese nutzt das Angebot der Stadtwerke Greven und mietet stunden- oder tageweise ein Elektroauto. Tagsüber, während der Arbeitszeit, stehen die zwei kleinen Elektroflitzer den Mitarbeitern für Dienstfahrten zur Verfügung; nach Feierabend verwandeln sich die Autos in klimafreundliche Mietwagen - exklusiv für Stadtwerke-Kunden, die ihren Strom vom lokalen Versorger beziehen. „Ein eigener Zweitwagen lohnt sich für uns nicht. Er kostet Geld und würde den Großteil des Tages ungenutzt in der Garage stehen. Da ist dieses Angebot genau richtig: Ich brauche das Auto nur zu buchen und einzusteigen – den Rest erledigen die Stadtwerke“, zeigt sich Katja Freese vom Konzept überzeugt.

J. Engbruch, Stadtwerke Greven, und K. Freese

Das funktioniert unkompliziert. Der erste Schritt: Den Mietvertrag persönlich abschließen – „das ist eine einmalige Sache, da geht es zum Beispiel um die Erteilung einer Einzugsermächtigung oder um versicherungstechnische Dinge“, erklärt Johannes Engbruch, der sich um das Projekt bei den Stadtwerken Greven kümmert. „Weil dort auch Unterschriften zu leisten sind, geht das nur vor Ort und persönlich.“ Dann gibt es eine Einweisung in das Auto – und schon kann es losgehen. Alles weitere passiert im Internet und mit dem Smartphone. Johannes Engbruch: „Die Kunden loggen sich auf unserer Internetseite ein, schauen, ob ein Auto am Wunschtermin frei ist und bekommen einen digitalen Schlüssel auf das Smartphone, mit dem sie das Auto aufschließen können.

Und wie fährt es sich mit dem E-Auto? „Prima. Er ist klein, wendig, übersichtlich und man hat keine Parkplatzsorgen“, sagt Katja Freese. „Außerdem bin ich mit dem E-Auto unabhängiger als zum Beispiel mit dem Zug und trotzdem umweltbewusst unterwegs. Das ist mir wichtig.“ Praktisch: Zum Mietauto gehört eine Ladekarte der Stadtwerke; mit ihr hat der Kunde Zugriff auf das Verbund-Ladenetz, bei dem die Stadtwerke Greven Mitglied sind. Die Ladekosten innerhalb des Verbundes sind bereits im Mietpreis enthalten. Außerhalb des Verbundes ist das Aufladen ebenfalls möglich. „Am besten informiert man sich vorher im Internet, wo man am Ort laden kann. Ich habe das Auto etwa an einem Wochenende gebraucht und mir vorher die passende App des Ladesäulenbetreibers auf das Smartphone geladen. Funktioniert problemlos“, so Katja Freese.

Für die Stadtwerke Greven ist die Vermietung der E-Autos an ihre Stromkunden der Einstieg in das E-CarSharing. „Wir wollen sozusagen Appetit machen auf Elektromobilität und auf CarSharing. Beides hat Chancen in Greven. Wir erleben da gerade einen Mentalitätswandel“, sagt Johannes Engbruch. Das kann Katja Freese bestätigen. „Sobald die Leute merken, dass man mit einem Elektroauto unterwegs ist, wird man angesprochen und bekommt nur positive Resonanz.“

Der Mietservice der E-Autos richtet sich an Stromkunden der Stadtwerke Greven. Die Autos stehen montags bis donnerstags zwischen 17 und 7 Uhr zur Verfügung, freitags ab 12.30 Uhr, samstags und sonntags ganztägig.

Weitere Informationen und Ansprechpartner bei den Stadtwerken Greven:
Johannes Engbruch, Telefon 02571 509-0.

zurück