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Facettenreiche Ausbildung bei den Stadtwerken

(vom 28.12.2019)

Was zeichnet einen guten Ausbildungsbetrieb aus? Eine umfassende und facettenreiche Ausbildung? Erfahrene Mitarbeiter, die ihre Erfahrungen gerne an die Einsteiger weitergeben? Schnelle Übernahme von Verantwortung und selbstständiges Arbeiten? Oder, ganz einfach: Zwei Urkunden, die dem Ausbildungsbetrieb für besondere Leistungen verliehen werden – so wie bei den Stadtwerken Greven.

Da ist zum einen die Auszeichnung des Wirtschaftsforums Greven als „ausbildungsfördernder Betrieb“, zum anderen die Anerkennung der IHK Nord Westfalen. Beide Urkunden erhielt das Unternehmen, nachdem mit Linda Beckmann eine Auszubildende der Stadtwerke zu den Jahrgangsbesten 2019 im Kreis Steinfurt gehörte. „Für alle Kolleginnen und Kollegen, die sich bei uns im Haus um die Ausbildung kümmern, ist das eine Anerkennung und Bestätigung, die wir sehr zu schätzen wissen“, erklärt Michel Hirsch, Personalleiter der Stadtwerke.

Martin Schröder, Thomas Smyla, Thomas Ottenjann, Simon Werning, Michael Hirsch

„Wir bilden gerne aus und sehen uns als lokal und regional verwurzeltes Unternehmen hier auch in einer Verantwortung“, so Michael Hirsch. Nicht zuletzt deshalb haben die Stadtwerke ihr Angebot erweitert und bieten im kommenden Jahr erstmals wieder die Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik an. „Ich denke, wir können hier den Auszubildenden eine erweiterte Perspektive bieten“, sagt Thomas Smyla, der sich um diesen Ausbildungsbereich kümmern wird, „sie sind beim Kunden vor Ort, lernen aber auch intensiv die Seite des Versorgers kennen.“ Für diesen Ausbildungsgang kooperieren die Stadtwerke Greven mit örtlichen Handwerksbetrieben.

„Wir setzen in der Ausbildung auf Praxis“, spricht Thomas Ottenjann für seine Ausbilder-Kollegen. Ottenjann ist für den Bereich IT zuständig und skizziert, wie der Einstieg in die Berufswelt strukturiert ist. „Es geht von kleinen zu großen Aufgaben und damit wächst die Verantwortung. “Im Laufe der Zeit ist eine Spezialisierung möglich: „Man merkt, wo die eigenen Stärken sind, wo man gerne in die Tiefe gehen möchte.“ Das gilt auch für den klassischen Ausbildungsberuf der Industriekauffrau/des Industriekaufmanns, sozusagen das Kerngeschäft der Stadtwerke. „Das ist ein Markt, auf dem immer Nachfrage ist“, erklärt Michael Hirsch, „zugleich wachsen die Anforderungen. In diesem Berufsfeld ist eigentlich immer Bewegung.“ Eine Konstante bleibt: „Man muss mit Zahlen umgehen können.“

Das gilt auch für die Ausbildung in den Grevener Bädern. Wer Fachangestellter (oder Fachangestellte) für Bäderbetrieb lernen möchte, muss sich auch mit der Technik auskennen. Darüber hinaus bringt dieser Beruf ganz eigene Anforderungen mit sich: Sportlich muss man sein, Freude am Umgang mit Menschen haben, sich auf Schichtdienst einstellen können. Martin Schröder, Leiter der Grevener Bäder: „Zugegeben, die Anforderungen sind hoch. Auf der anderen Seite ist das schon eine ganz besondere Tätigkeit. Wo sonst kann man schon sagen, dass man das Hobby zum Beruf gemacht hat?“

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