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Rekordverbrauch im Wasserwerk

(vom 29.07.2019)

Die große Hitze der vergangenen Tage mit Rekordtemperaturen hat auch dem Grevener Wasserwerk einen neuen Rekord beschert: 9103 Kubikmeter Trinkwasser haben die Grevener am Mittwoch, 24. Juli, verbraucht – so viel wie noch nie in der Geschichte des Grevener Wasserwerks.

„Das ist ein Allzeit-Rekordwert“, so Jörg Bürgin, der das Werk in Wentrup leitet. Mit dem Wert vom Mittwoch wurde der bis jetzt bestehende Höchstwert aus dem extrem trockenen Sommer 2018 von 9088 Kubikmetern noch einmal übertroffen. Zum Vergleich: Der normale Verbrauch liegt bei etwa 5500 bis 6000 Kubikmetern Trinkwasser am Tag. Besonders viel Wasser wird in den Abendstunden verbraucht: „Dann geht ganz Greven sozusagen unter die Dusche und der Garten wird gewässert“, so Jörg Bürgin.

Trotz hoher Wasserabnahme und trockener Witterung bleibt Wassermeister Jörg Bürgin entspannt: „Wir haben uns im Prinzip schon seit dem vergangenen Jahr auf diese Situation vorbereitet und unsere Hausaufgaben gemacht.“

Das bedeutet: Notwendige Wartungs- und Sanierungsarbeiten sind schon vor den Sommermonaten erledigt worden, damit das Wasserwerk jetzt, in Zeiten hoher Abnahmen, reibungslos funktioniert. Bürgin: „Diese vorsorgende Arbeit ist für uns Routine und das schon seit Jahren.“

Auch den Grundwasserstand hat Jörg Bürgin ständig im Blick. „Wir kontrollieren unsere Brunnen regelmäßig und wissen so immer, wo wir aktuell stehen.“ Auch hier bleibt Jörg Bürgin gelassen. „Wir sind nicht in der Situation, dass die Bürger angehalten werden müssen, auf das Wässern der Gärten zu verzichten.“

Trotzdem ruft der Leiter des Wasserwerks zu einem bewussten Umgang mit Wasser auf. Bürgin: „Man sollte sich immer vor Augen halten, dass Wasser ein Lebensmittel ist und zwar das wichtigste Lebensmittel. Damit sollte man sorgsam umgehen. Die Gartenblumen mittags zu sprengen, weil man dann vielleicht gerade Zeit hat, ist reine Wasserverschwendung und bringt gar nichts.“

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