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Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni

(vom 22.06.2019)

Sie rücken aus, wenn der Sturm stärker war als die Freileitung. Wenn der Hausherr ein wenig zu tief gebuddelt hat und dabei die Wasserleitung im Weg war. Wenn, aus welchen Gründen auch immer, der Strom nicht fließt. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke Greven ist die Garantie für Versorgungssicherheit – für die Daseinsvorsorge.

„Unsere Kunden werden von uns 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr zuverlässig beliefert“, erklärt Simon Werning, technischer Prokurist der Stadtwerke. „Wir haben den Zustand unserer Versorgungsnetze immer im Auge und investieren viel in die Instandhaltung und den sicheren Betrieb. Wir handeln so, dass Schäden erst gar nicht entstehen können. Trotzdem kann es in einem so großen Netz wie dem der Stadtwerke Greven schon einmal zu einer Störung kommen.“ 

Das Bereitschafts-Team der Stadtwerke Greven

Genau dann ist der Bereitschaftsdienst gefragt: Vier Mitarbeiter der Stadtwerke bilden jeweils für eine Woche ein Team, montags wird gewechselt. Wenn in der Leitstelle eine Störung gemeldet wird, macht sich ein Mitarbeiter auf den Weg, um den Schaden zu beheben – es sei denn, die Leitstelle konnte bereits helfen.

„Oft steckt etwa hinter dem vermeintlichen Stromausfall eine ganz einfache Ursache, etwa eine Sicherung oder der Fehlerstromschutzschalter, also der FI-Schalter. Die Kollegen versuchen immer, den Fehler schon am Telefon einzugrenzen und, wenn möglich, mit dem Kunden das Problem zu lösen - und das funktioniert in der Regel auch gut“, erklärt Werning.

Wenn nicht, macht sich der Wagen der Bereitschaft auf den Weg. Werning: „Unsere Mitarbeiter fahren dann raus, haben bereits erste Informationen und können in der Regel einschätzen, was auf sie zukommt.“ Ganz wichtig: Der Kollege vor Ort meldet sich bei der Leitstelle an und auch wieder ab, wenn der Auftrag erledigt ist. Arbeiten an Freileitungen etwa, bei schlechtem Wetter, mitten in der Nacht: „Da möchte man schon sichergehen, dass die Mitarbeiter wohlbehalten wieder zu Hause angekommen sind.“ Die Zahl der Einsätze in den Außenbereichen hat übrigens im Laufe der Jahre abgenommen, weil immer mehr Freileitungen durch Erdkabel ersetzt werden.

Vor Ort geht es dann immer darum, den Fehler schnell zu beheben. „Wenn wir kommen, dann sind die Leute beruhigt“, erzählt Jörg Leschnig, der sich bei den Stadtwerken um das Wasser- und Erdgasleitungsnetz kümmert, „sie bedanken sich schon mal bei den Kollegen vor Ort oder es gibt einen heißen Kaffee oder etwas Kaltes zu trinken. Das freut jeden, der im Bereitschaftsdienst unterwegs ist!“ Für die ernsthaften Störungen – die, die sich nicht am Telefon der Leitstelle erledigen lassen - gibt es übrigens oft eine ganz banale Ursache, hat Leschnig beobachtet: Unachtsamkeit bei Bauarbeiten. „Da wird irgendwo am Haus gebuddelt – und schon hat man die Wasserleitung erwischt…“ Sein Tipp: Vor dem Bauen in die Leitungspläne schauen, „da sind wir als Stadtwerke Greven gerne behilflich.“

Tag der Daseinsvorsorge: Mit dem Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni macht der Verband der kommunalen Unternehmen (VKU) seit dem Jahr 2017 auf die Leistungen der Mitgliedsunternehmen aufmerksam, die in einem hochentwickelten Land wie Deutschland als selbstverständlich gelten und deshalb kaum bewusst wahrgenommen werden: Sichere Wasser- und Wasserversorgung etwa. Im VKU sind über 1.400 kommunale Unternehmen der Ver- und Entsorgungswirtschaft Mitglied.

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